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Stellen Sie sich vor, Ihr Chef
bietet ihnen an, Ihr Bruttogehalt um einige hundert Euro zu kürzen. Und Bei Dental
Central in Trittau bei Hamburg ist genau das passiert. Denn mit dem Gehaltsverzicht
erkaufen sich die Mitarbeiter eine traumhafte Betriebsrente im Alter.
In ihrem heutigen Nettogehalt schlägt sich das kaum nieder.
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Wenn ein Arbeitnehmer
beispielsweise auf 250 Euro Bruttogehalt verzichtet, mindert sich sein Nettogehalt nur um
rund 85 Euro (s. Beispielrechnung). Einziger Haken: Wegen der eingesparten Rentenbeiträge
fällt die spätere gesetzliche Monatsrente um rund 100 Euro niedriger aus. Doch das ist
zu verschmerzen, denn statt dessen winken rund 1275 Euro zusätzliche Betriebsrente.
Betriebsrente für alle - da
macht auch Ihr Chef mit! Die überbetriebliche Unterstützungskasse. Wir haben die
passende Unterstützungskasse und den optimalen Versicherer. Ein Vergleich lohnt deshalb!
Arbeitnehmer verzichten auf Lohn und Teile der gesetzlichen Rente. Dafür bekommen sie
später eine hohe Zusatzrente.
Möglich macht das die
sogenannte Unterstützungskasse. Bei dieser Form der betrieblichen Altersversorgung
fließen die Beiträge unversteuert und den Abzug von Sozialabgaben
direkt in die Altersvorsorge. Diese Ersparnis an Steuern und Abgaben eröffnet
Arbeitnehmern ganz neue Wege. Da macht sicher auch Ihr Chef mit, denn ihm entstehen für
ihre Zusatzrente keine Kosten.
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So wird die betriebliche
Altersversorgung auch für kleinere Firmen attraktiv die dafür sonst meist kein
Geld haben. Denn bislang ist die sogenannte zweite Säule der Altersvorsorge vor allem
eine Veranstaltung der Großunternehmen:
"80 Prozent aller
Betriebe mit mehr als 1000 Beschäftigten haben eine betriebliche Altersversorgung
installiert, aber kaum 20 Prozent der Firmen mit weniger als 250 Mitarbeitern", sagt
Rainer Bozenhardt, Geschäftsführer der Privaten Akademie zur Förderung der
betrieblichen Altersversorgung GmbH.
Er ist davon überzeugt, dass
sich dieses Ungleichgewicht durch die Unterstützungskassen ändern wird. Bisher scherte
sich kaum jemand um die Kassen. Gerade mal acht Prozent der Summe, die Arbeitgeber 1997
für die betriebliche Altersvorsorge ihrer Belegschaften zurücklegten, flossen den
Unterstützungskassen zu (s.Grafik)."Das ist einfach
nicht so bekannt", erklärt Stephan Gelhausen vom Gesamtverband der Deutschen
Versicherungswirtschaft die Zurückhaltung.
Doch das ändert sich langsam:
So bereitet der Versicherungsverein des Bankgewerbes (BVV), der Deutschlands größte
Pensionskasse mit 210.000 versicherten Bankangestellten verwaltet, die Gründung einer
Unterstützungskasse vor.
Sie soll schon in den
nächsten Wochen ihren Betrieb aufnehmen. Die Banken wollen die betriebliche
Altersversorgung ihrer Mitarbeiter flexibler gestalten - vor allem aber auch billiger.
Christine Strelow,
stellvertretende Abteilungsleiterin beim BVV, hält viel von der Idee: "Die
Unterstützungskasse ist ein
Björn Walter
Unterstützungskassen: Was Sie wissen müssen!
Der Arbeitgeber muss einer
Unterstützungskasse beitreten, die meist als Verein organisiert ist.
Der Arbeitnehmer verzichtet
auf einen Teil seines Gehalts. Diesen Betrag zahlt der Arbeitgeber in die Kasse ein,
eventuell aufgestockt um einen Firmenbonus. Das Geld fließt in eine Lebensversicherung
oder aber in eine Rentenversicherung. Im Rentenalter zahlt diese die vereinbarten
Leistungen über die Unterstützungskasse an den Arbeitnehmer aus.
Vorteile: Die Beiträge
finanziert der Arbeitnehmer aus seinem Bruttogehalt. Weil er darauf weder Steuern noch
Sozialabgaben zahlt, sind die Einbußen an Nettoeinkommen wesentlich geringer (s.
Beispielrechnung). Wenn er den Arbeitgeber wechselt, bleiben seine Ansprüche erhalten,
auch wenn keine weiteren Beiträge eingezahlt werden. Der Arbeitnehmer muss die späteren
Leistungen ganz normal versteuern (nachgelagerte Besteuerung). In der Regel ist sein
persönlicher Steuersatz dann aber wesentlich geringer als während der Erwerbstätigkeit.
Vorteile
für den Arbeitgeber:
Die Altersversorgung seiner
Mitarbeiter kostet den Arbeitgeber nichts. Im Gegenteil: Er spart seinen Anteil an den
Sozialabgaben auf den Beitrag!
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